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19.08.2004 - Nürnberger Sozialforum: Aufruf zu Montagsdemos in Nürnberg
Geschrieben von: tammo
Kategorie: Sonstiges

AUFRUF zur MONTAGSDEMONSTRATION in NÜRNBERG
(bitte weiter verbreiten)

Gemeinsam gegen Sozialraub, nein zu Agenda 2010 und Hartz IV!
Eine andere Welt ist möglich und nötig!

Bei den letzen Montagsdemonstrationen beteiligten sich bundesweit über 90 000 Menschen in rund 90 Städten. Eine Woche zuvor waren es erst 40 000 in rund 40 Städten.

Die große Mehrheit der Bevölkerung lehnt trotz ständiger Berieselung mit neoliberaler Propaganda die „Sozialpolitik“ der rot-grünen Regierung ab.
Die Menschen empfinden die Agenda 2010 und die Hartz IV-Gesetze nicht nur als einen massiven Angriff auf ihre soziale Lage. Sie sehen darin zugleich eine Drohkulisse für diejenigen, die noch Arbeit haben, damit diese Lohnkürzung, Arbeitszeitverlängerung, Urlaubsstreichung usw. im voraus eilenden Gehorsam akzeptieren, um Entlassungen und den damit verbundenen Absturz in die Armut zu vermeiden.

Damit die Menschen auch in Nürnberg ihren Widerstand gegen Agenda 2010 und Hartz IV zum Ausdruck bringen können, ruft das Sozialforum Nürnberg zu einer

Montagsdemonstration
am 23. August
um 18.00 Uhr
vor der Lorenzkirche

auf.

Das Sozialforum Nürnberg als Teil der weltweiten Sozialforumsbewegung, beginnend mit dem Weltsozialforum 2001 in Porto Alegre (Brasilien) und dem Europäischen Sozialforum 2002 in Florenz, ist ein Zusammenschluss von Organisationen und Personen, die sich gegen den fortschreitenden Sozialabbau und die Umverteilung von unten nach oben wehren und dazu Alternativen entwickeln.
Wir verstehen die Montagsdemonstrationen als Teil der bundesweiten Herbstkampagne, die von einem breiten Spektrum von Sozialverbänden bis zu antikapitalistischen Gruppen vorbereitet wird.
Wir fordern die Rücknahme der Agenda 2010, den Stopp des Sozial-, Bildungs- und Lohnabbaus - Nein zu Hartz IV!
Wir leisten Widerstand und setzen uns für eine Welt ein, in der Ausbeutung und Unterdrückung der Vergangenheit angehören!
Wir lehnen die weltweite Standortkonkurrenz und rassistische Ausgrenzungspolitik ab und streben eine Wirtschaftsordnung an, die sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet und unser Leben nicht dem Profitstreben unterwirft.

SOZIALFORUM NÜRNBERG

Dieser Artikel wurde 4050 mal gelesen.
   
 
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Kommentare
Geschrieben von Joker am 15.09.2004 um Uhr:
"Eine andere Welt ist möglich und nötig"
Ja welche andere Welt denn? Ich habe bisher noch kein ordentliches alternatives Konzept gelesen von den Hartz-Gegnern
 

 

 


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