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| 31.08.2002 - nicht jeder Schulsgtreik wird bestraft |
| Geschrieben von: no-war |
| Kategorie: |
Schülerbündnis |
zumindest wenn der streik von der schulleitung gewollt ist. siehe folgenden artikel:
Pinneberger Schulstreik hat noch ein Nachspiel
Pinneberg - Der Streik ist beendet, doch der zweitägige Ausstand der Pinneberger Brahms-Schüler wird noch ein Nachspiel in der Ratsversammlung am Mittwoch (18 Uhr, Rübekamphalle) haben: Die SPD-Fraktion will den Antrag stellen, umgehend Geld für die Sanierung der Fenster der Schule zu bewilligen. Wie berichtet, mussten morsche Schulfenster bereits zugenagelt werden, damit sie nicht herausfallen. Die Kosten für diese Maßnahme werden etwa 80 000 Euro betragen - da dafür kein Geld im Haushalt vorgesehen ist, soll der Betrag nach dem Willen der SPD von den im Etat eingeplanten Ausgaben für den Bau der Westumgehung abgezwackt werden.
Am Brahms-Gymnasium herrschte gestern wieder normaler Schulbetrieb, wie Schüler und auch Schulleiterin Ortrud Bruhn versicherten. Allerdings hatte die Schulchefin Besuch von einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, das im Rahmen der Streikaktion von engagierten Eltern eingeschaltet worden war. Hintergrund: An mehreren Stellen im Schulbau, vor allem in einem Chemieraum, hat sich Schimmel gebildet. Ursache sind vermutlich auch hier die defekten Fenster, die ein optimales Lüften nicht möglich machen.
Wie gestern berichtet, hatten die Streikenden durch ihren Unterrichts-Boykott erreicht, dass die Schule als Soforthilfe von der Stadt einen Teil des Geldes erhält, dass auf Grund einer Haushaltssperre "eingefroren" worden war. Bürgermeister Horst-Werner Nitt will sich zudem dafür stark machen, dass das Schulbudget der Schule von jährlich knapp 100 000 Euro erhöht wird. Am Dienstag werden sich zudem Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Lehrer und Schüler zu einem Gespräch im Gymnasium treffen.
Derweil steht bei Ortrud Bruhn das Telefon nicht still: Immer noch bieten Firmen und Privatpersonen ihre Hilfe an, bieten Schreibpapier, Büromaterial bis hin zu Fotokopierern an.
erschienen am 31. Aug 2002 in Pinneberg
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