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11.03.2003 - Demoaufruf: Nbg.: 15.2.2003
Geschrieben von: no-war
Kategorie: Krieg

Am Samstag, den 15. Februar um 12.00 Uhr
auf dem Rathausplatz in Nürnberg:

Demonstration gegen den Irakkrieg


Wir demonstrieren an diesem Tag für den Aufbau einer anderen Welt:
„Eine Welt der Gleichheit, sozialer Rechte und Achtung der Verschiedenheiten; eine Welt, in der das Recht auf Bildung, einen anständigen Arbeitsplatz, Gesundheitsvorsorge und Wohnung für alle gilt; in der Armut, Sexismus, Frauenunterdrückung und Rassismus keinen Platz haben, eine Welt, in der Menschen vor Profit gehen, eine Welt ohne Krieg!“
(Aus der Abschlusserklärung des Europäischen Sozialforums, Florenz, 9. Nov. 2002)

Wir sagen NEIN zum Krieg gegen den Irak

Die US-Regierung hält an ihren Plänen für einen groß angelegten Angriffskrieg gegen den Irak fest. Die deutsche Bundesregierung steht in Wort, sich nicht an diesem Krieg zu beteiligen. Dies ist ein hohes, gutes und auch richtiges Versprechen, denn ein neuer Golfkrieg bringt der irakischen Bevölkerung, die durch das diktatorische Regime Saddam Husseins unterdrückt wird und die unter dem Embargo bittere Not und Hunger leidet, noch mehr Elend, weitere Tausende Tote und die völkerrechtswidrige Zerstörung von Städten und Infrastruktur. Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen und ihrem demokratischen Widerstand gegen Krieg und Diktatur.

Der Krieg bedeutet einen weiteren falschen Schritt, vorrangig militärische Gewalt zur Lösung von Konflikten einzusetzen und verschärft den permanenten Kriegszustand auf unserem Planeten. Er stellt einen weiteren Angriff der US-Regierung auf das Völkerrecht dar und besiegelt die neue aggressive US-Strategie des Präventivkrieges.

Wir befürchten, dass es den Regierungen der USA und Großbritanniens dabei nicht um Menschenrechte und Demokratie oder um irakische Massenvernichtungswaffen geht, sondern um politische und wirtschaftliche Interessen in einer der ölreichsten Regionen der Erde. Nur wenn der politische Druck auf die US-Regierung und ihre Verbündeten greift, kann der Krieg gestoppt werden! Wir unterstützen die Bundesregierung dabei, alle politischen Mittel zu nutzen, um sich dem Krieg entgegenzustellen. Wir fordern sie auf, im UN-Sicherheitsrat mit NEIN zu stimmen und den beteiligten Armeen deutsche Infrastrukturen für den Krieg zu verweigern. Jegliche Unterstützung eines solchen Angriffskrieges verstößt gegen deutsches und internationales Recht. Von den Staaten der Europäischen Union fordern wir eine Position gegen den Krieg, welche die alleinige Entscheidungsbefugnis des Weltsicherheitsrates stärkt und den Weltfrieden sichert.

Jung und Alt müssen auf der Straße den Kurs der Bundesregierung festigen!

Veranstalter: Schülerbündnis gegen den Krieg
Unterstützer: DGB-Jugend, Human Rights, Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, Bund der PfadfinderInnen, Naturschutz-Jugend Mittelfranken.


Weitere Demonstrationen:
· 21. Febr. 2003, 10.00 Uhr, Demo vom Schülerbündnis gegen den Krieg an der Lorenzkirche
· Falls es zum Krieg kommt, ist um 18.00 Uhr an der Lorenzkirche eine Demonstration


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V.i.S.d.P. Titus Schüller, Postfach 3115, 90015 Nürnberg
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