| Geschrieben von 23 am 09.11.2004 um Uhr: |
Die Nordbayrischen Nachrichten für Forchheim und Ebermannstadt zum Naziaufmarsch in Gräfenberg:
Nur Hand voll Kinder protestiert gegen NPD-Aufmarsch
In Gräfenberg sieht man sich mit der Taktik des „Totschweigens“ auf der richtigen Spur — Veranstalter auch zufrieden
GRÄFENBERG — Die Ritter-Wirnt-Stadt kann die Rechtsextremisten nicht abschütteln, die vor fünf Jahren das Kriegerdenkmal in Gräfenberg als Pilgerziel entdeckt haben. Auch gestern zogen, von der NPD eingeladen, 120 rechte Demonstranten zum Michelsberg und legten am Fuß der Treppe einen Kranz nieder. Nur der Zugang zu dem Denkmal wurde ihnen erneut verwehrt.
Trotzdem waren die Rechtsextremen mit ihrem Marsch zufrieden. „Wir sind heute so viel wie noch nie“, verkündete der Nürnberger Stadtrat Ralf Ollert von der NPD-nahen Liste Ausländerstopp. Auch aus einem anderen Grund spürte man Ollerts Genugtuung. Denn nur ein Häufchen Gegendemonstranten war in der Oberlandstadt zu sehen.
Im Gräfenberger Rathaus hat man sich nämlich eine neue Strategie gegen die verhassten Rechten ausgedacht. Man solle sie einfach ignorieren, lautete heuer die Devise von Bürgermeister Werner Wolf (Freie Wähler) und dem Stadtrat.
Die Rechnung schien gestern aufzugehen. Die Gräfenberger blieben zu Hause. Auf dem Marktplatz, auf dem die NPD-Anhänger 2003 noch von 160 Gegendemonstranten empfangen wurden und eine Kundgebung mit Nürnbergs Bürgermeister Horst Förther (SPD) als Redner stattfand, herrschte gähnende Leere. Auch kein einziges Plakat gegen die ungebetenen Besucher war dort zu sehen.
Ollert versuchte das als Erfolg seiner „nationalen Opposition“, wie er die NPD nennt, zu interpretieren. Die Linken, höhnt er, hätten mit ihrem Fernbleiben „ein Zeichen der Zustimmung“ gesetzt, dass die NPD mit ihrem Gedenken an „die tapferen deutschen Soldaten des Weltkriegs“ richtig handele. Polizeieinsatzleiter Lochner sieht das freilich ganz anders. „Die haben hier die Öffentlichkeit bekommen, die sie verdienen, keine Zuhörer“, verteidigte er den Verzicht auf eine Gegendemo.
„Von der Straße fegen“
Dennoch verlief der Marsch nicht ganz ungestört. In der Altstadt griffen acht Buben und Mädchen zu Trillerpfeifen und hielten den vorbeiziehenden Rechten ein rotes Transparent entgegen, auf dem stand: „Den Faschismus bekämpfen - an allen Orten.“ Die Kinder waren vom Nürnberger Schülerbündnis und stammen aus Gräfenbergs Nachbarorten. „Für die Freiheit, für das Leben, Nazis von der Straße fegen“, riefen die Gymnasiasten, die von der Polizei auf Distanz gehalten, aber von den Skinheads eifrig fotografiert wurden.
Auch mit Bürgermeister Wolf, der kurz auf dem Marktplatz erschien, legten sie sich an. „Er hat uns angegriffen und gesagt, wir sollten die Nazidemonstranten lieber totschweigen statt sie mit unserem Protest aufzuwerten“, berichtete ein Junge, der das aber für den falschen Weg hält.
„Keine Störungen“
Die Sicherheitsbehörden waren mit dem Verlauf des NPD-Marschs zufrieden. „Keine besonderen Störungen“, so Roland Schechtel vom Landratsamt aus dem Lagezentrum. Auch Polizeisprecher Stefan Seuß atmete auf. Die Demonstranten wurden schon vor ihrem Eintreffen in Gräfenberg kontrolliert. Einer von ihnen wurde dabei festgenommen, weil er eine verbotene Waffe mitführte.
HUGO MOLTER
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| Geschrieben von deutsch und stolz am 25.03.2007 um 05.25 Uhr: |
| Jeder hat das recht zu demonstriere auch wir jungen nationaldemokraten oder andere anhänger der npd.wiederstand von bürgern oder der antifa hat sowieso keinen zweck.was stört es eine alte deutsche eiche wenn sich eine wildsau an ihr reibt zitatt mattias fischer.wir kommen wieder bis der bauzaun fällt und wir ungestört unseren helden gedenken können das sei gewiss |
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| Geschrieben von Aktivist am 31.07.2007 um 19.30 Uhr: |
Die Eiche ist das in Deutschland lebende Volk, was sich von so ein paar Nazi-Idioten eben nichts sagen lässt. Mal sehen, wer sich an wem reibt :-)
Das Problem ist, dass ihr "Helden" ehren wollt. Im Krieg gibt es keine "Helden", sondern nur Verlierer. Was war denn daran heldenhaft, dass die Nazis Deutschland zugrunde gerichtet haben???
Danke, dass durch euren sinnlosen Krieg alles zunichte gemacht wurde, das Land verkleinert wurde und durch euch Nazis tausende von Menschen umgekommen sind. Wenn ich diesen Mördern gedenken wollt, dann macht da alleine, aber nicht öffentlich.
Ich habe nichts dagegen, wenn irgendwer am Grab seines Opas steht und um ihn trauert, weil er Opfer des Krieges geworden ist.
Aber ich habe etwas dagegen, wenn junge Leute dem gesamten Soldatentum gedenken, zu denen sie keinen Bezug haben und sie als "Helden" sehen sollen.
Soldaten sind eben nicht Helden! |
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| Geschrieben von Lernprozeß am 15.08.2007 um 00.37 Uhr: |
| Die deutschen Soldaten die an den Fronten fielen als Mörder zu bezeichnen und Sie für das Geschehene verantwortlich zu machen, zeugt von reichlich Dummheit, Unwissenheit und Ignoranz. Diese Männer konnten es sich garnicht aussuchen ob Sie an die Front kamen oder nicht. Dazu kommt, dass sie zur Verteidigung der Heimat gekämpft haben. Wäre Deutschland Stalin nicht zuvor gekommen, und hätten deutsche Truppen die rote Armee nicht lange genug aufgehalten, wäre ganz Deutschland an die Sowjets gefallen. Der Krieg wäre dank der geplanten Weltrevolution Stalins sowieso gekommen. Wir haben einen hohen Preis gezahlt aber er wäre noch viel höher gewesen wenn man an die 20 Millionen Toten des Stalinregimes im eigenen land denkt ! Diesen Soldaten zu gedenken die ihr Leben für unsere Freiheit liessen ist Ehrensache und jedem Deutschen der diese Männer und Frauen ! in den Dreck zieht, sie verhöhnt oder sie dem Vergessen preis gibt gehört meine ganze Verachtung. Eure Seelen sollen in der Hölle brennen ! |
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