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| 02.05.2003 - Atommüll – Transport durch Nürnberg! |
| Geschrieben von: SSID |
| Kategorie: |
Castor/AKW |
Atommüll – Transport durch Nürnberg!
9. – 11.5.2003 Aktionswochenende
* Bands * Workshops * Training *
12. – 15.5.2003 heiße Phase
Aufstand 2003
Es gibt kein ruhiges Hinterland!
Der Widerstand gegen Castor – Transporte darf nicht nur im Wendland stattfinden. Auch in Nürnberg –Bayern – Überall ist kein Durchkommen für die tödliche Fracht möglich. Macht mit beim Aufstand 2003 um Euch auf den bevorstehenden Transport inhaltlich und technisch vorzubereiten. Setzt mit uns gemeinsam ein Zeichen, dass der Widerstand gegen den Irak Krieg erst der Auftakt für eine neue und autonome (unabhängige) Widerstandskultur in Nürnberg war!
Aufstand 2003: Das Aktionswochenende
vom 9. – 11. Mai 2003 in Nürnberg
• Filme über den Gorleben – Castor (Wendland) sowie den Widerstand zum Castor 2002 durch Nürnberg.
• Diskussionen mit AktivistInnen aus dem Wendland über Widerstandsformen und Perspektiven der Antiatom – Bewegung.
• Workshops zu Aktionsformen und Möglichkeiten.
• Infos über die Gefahren von Atomanlagen,
–transporte und –lager.
• Bands und Kulturprogramm.
Lasst uns dafür sorgen, dass der politische und materielle Preis für solche Transporte so hoch wird, dass diese nicht mehr finanzierbar sind!
Voraussichtlich wird Anfang Mai 2003 wieder ein Castor-Transport aus dem bayerischen Kraftwerk Isar-2 (Ohu bei Landshut) in die sogenannte Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague (Frankreich) rollen. Die Wiederaufarbeitung ist unverantwortlich, da sie zur Verseuchung der Atmosphäre und der Nordsee mit Radioaktivität beiträgt. Die für den Castortransport benötigte Genehmigung vom Bundesamt für Strahlenschutz wurde bereits am 25. April 2003 veröffentlicht. Diese ermöglicht den Transport von zwölf Behältern mit abgebrannten Brennstäben. Jetzt kann es jederzeit losgehen! Am wahrscheinlichsten ist, dass der Transport mit der tödlichen Fracht zwischen dem 12. und 15. Mai 2003 rollt.
Bereits 2002 fuhren zwei Castor-Transporte mit hochradioaktiven Material aus dem E.ON – AKW Isar-2 quer durch Bayern. Am 16. Mai 2002 fuhr ein Atommüll-Transport (Castor) über die Strecke Landshut – Regensburg – Nürnberg – Ansbach – Heilbronn. In Nürnberg quer durch den S-Bahnhof Fischbach, mitten durch Wohngebiete der Südstadt und ganz in der Nähe des Südklinikums vorbei. Durch Blockaden in Neumarkt und Nürnberg musste der Transport zwei Zwangspausen einlegen. Im Dezember letzten Jahres rollte ein Castor durch Bayern. Dieser umfuhr Nürnberg indem er die Route Platting – Straubing – Regensburg – Ingolstadt – Eichstätt – Treuchtlingen – Ansbach – Würzburg – Aschaffenburg nahm.
Für den geplanten Transport kommen die zwei im Jahr 2002 genutzten Routen sowie die „Nordroute“ über Schwandorf und Weiden in der Oberpfalz in Frage.
Die eingesetzten Behälter konnten Fall-, Aufprall- sowie Hochtemperaturtests nicht standhalten. Bereits ein Terroranschlag mit einer Panzerabwehrwaffe reicht aus um die Behälter zu zerstören. Im Falle eines Unglücks besteht die akute Gefahr eines Austritts radioaktiver Strahlung, der eine atomare Verseuchung des betroffenen Gebiets zur Folge hätte. Geschieht dies in Nürnberg gibt es keinen wirksamen Katastrophenschutz. Das ganze Stadtgebiet würde radioaktiv verseucht. Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr haben den Auftrag, jeden Menschen unter Schusswaffengebrauch am Verlassen der verstrahlten Zone zu hindern. Eine medizinische Hilfe gibt es nicht.
Aktuelle Infos unter: http://www.castortransport.net
Da der Castor ab sofort jeden Tag rollen kann schaut vorbei um von Aktionstreffen zu Erfahren und Euch in den Email (Newsletter) bzw. SMS Verteiler einzutragen um jederzeit auf dem aktuellen Stand zu sein. Oder tragt euch in die Mailingliste des Anti-Atom-Plenums Mittelfranken ein, indem ihr eine Mail an folgende Adresse sendet:
aapmifra-subscribe@yahoogroups.de!
Atommüll-Transporte sind hochgefährlich und völlig überflüssig!
V.i.S.d.P. Johann Bayerle, Bierweg 23, 90411Nürnberg
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